Sonntag, 25. Januar 2015

Projekt Kapuzenjanker - Teil IV

Vergangene Woche hat sich nicht sehr viel getan, da ich wegen meiner schmerzenden Hand ein paar Tage pausiert habe. Dafür geht's meiner Hand jetzt wieder gut, und sobald ich wieder was merke, mache ich Pause. Immerhin bin ich beim linken Vorderteil nun schon fast am Armausschnitt. Und dieser Sonntag hat ja noch ein paar Stunden :-) so ein Wintersport-TV-Sonntag eignet sich sowieso ganz hervorragend zum Stricken!


Sonntag, 18. Januar 2015

Projekt Kapuzenjanker - Teil III

Schon wieder ist eine Woche rum, und es wird Zeit für ein Fortschrittsbild. In der vergangenen Woche ist das Rückenteil fertig geworden, und ich habe mit dem linken Vorderteil begonnen. Bei dem trüben Wetter zur Zeit ist mir leider nur möglich, mit Blitz zu fotografieren.


Nun muss ich allerdings mit dem Stricken etwas pausieren, denn mein rechtes Handgelenk tut dann und wann weh, und ich will keine Entzündung riskieren...

Auch meine Katze Knöpferl findet Gefallen an der Jacke. Als sie gesehen hat, dass da ein "Deckchen" auf dem Boden liegt, musste sie das gleich mal ausprobieren. Also, wenn es mit meiner Jacke nichts werden sollte, habe ich zumindest eine andere Verwendungsmöglichkeit  :-D



Sonntag, 11. Januar 2015

Projekt Kapuzenjanker - Teil II

Ich habe mir vorgenommen, hier immer sonntags einen Post zu meinem Janker zu schreiben, in dem ich hoffentlich jedes Mal über einen Fortschritt berichten kann.

Morgen ist es eine Woche her, dass ich die Wolle gekauft habe, und am selben Abend hatte ich noch mit dem Stricken begonnen. Seitdem bin ich schon recht weit gekommen:


Dass ich mich so auf die fertige Jacke freue, ist ein richter Ansporn :-)
es war anfangs zwar etwas gewöhnungsbedürftig, mit der recht rauhen Wolle zu stricken, aber inzwischen geht es mir leicht von der Hand. Heute habe ich die Abnahmen am Rückenteil für die Armkugeln gemacht, jetzt geht es erst mal wieder ein Stück gerade dahin. Für diese Armausschnitte war mir dieser Post von Tichiro eine große Hilfe.

So eine Jacke ist auf jeden Fall wieder eine ganz andere Hausnummer und eine neue Erfahrung. Noch dazu, weil ich ja nicht 1 : 1 nach Anleitung stricke, was das Ganze etwas schwieriger macht. Aber Herausforderungen mag ich ja! Und wenn es dann klappt, was ich stark hoffe, ist es umso schöner! Und das größte Teil ist ja schon bald fertig.


Montag, 5. Januar 2015

Projekt Kapuzenjanker - Teil I

Bei der Strickprinzessin habe ich einen Kapuzenjanker gesehen, in den ich mich sogleich total verliebt habe. Einen Post dazu gibt es auf ihrem Blog leider nicht, aber in diesem Post ist er zumindest teilweise zu sehen, und hier ist der ravelry-Link zum Projekt.

Auf jeden Fall habe ich mir fest vorgenommen, mir auch so einen Janker zu stricken. Die Quelle für passende Wolle ist nur einen Katzensprung entfernt: Schafwollspinnerei Höfer GmbH in Litzldorf bei Bad Feilnbach.
Zum Glück habe ich heute noch Urlaub, so konnte ich in Ruhe dort hinfahren.
Eigentlich eine Schande, dass ich dort noch nie eingekauft habe, aber ich habe ja selbst noch nie Trachtensachen gestrickt, und dafür ist die Wolle natürlich super geeignet. Ich kann mich nur erinnern, dass ich dort als Kind schon mal mit meiner Mama war, aber das ist bestimmt schon 25 Jahre her. In Zukunft werde ich da sicherlich öfter hinfahren!!

Die Schafe für die Wolle werden alle in der Region gehalten. Die Wolle ist griffig und eher rustikal, aber ein ehrliches, regionales Naturprodukt. Es gibt sie in natur und gefärbt, in 2-fädig und 3-fädig.

Der Laden ist einfach super. Und zugegangen ist es wie im Taubenschlag! Es gibt eine Theke, und man wird bedient, ähnlich wie beim Bäcker, und die Beratung ist super. Es gibt dort nicht nur Wolle, sondern auch fertig gestrickte Teile. Jede Menge Trachtenjacken, -janker und -strümpfe sowie Mützen, Handschuhe, Schals, Stolen... ein Traum. Am liebsten möchte man alles nachstricken! Im Nebenraum gibt es Teppiche und Stoffe, auch wunderwunderschön!

Solche Kapuzenjanker wie ich einen mag, gab es auch, und auch andere Kundinnen wollten sich so einen stricken. Ich liege also voll im Trend :-)

Nachdem ich mir die Wolle ausgesucht hatte, wurde ich noch vermessen und meine Maße in einen "Schnittmusterplan" eingetragen.
Versierte Jackenstrickerinnen könnten damit jetzt drauflos stricken. Das kann ich leider nicht (vielleicht kommt das ja irgendwann noch). Aber ich habe ja schon vorgesorgt. Im Filati-Heft "Trachten Nr. 4" ist nämlich genauso ein Janker drin, das Modell 15. Und mit dieser genauen Anleitung zusammen mit meinen Maßen werde ich mir nun eine individuelle Anleitung für meinen maßgeschneiderten maßgestrickten Janker zusammenbasteln.
(In dem Heft sind übrigens lauter schöne Anleitungen drin.)


Ich freu mich schon so! Passende Knöpfe habe ich mir natürlich auch gleich dazugekauft.

Und hier sind sie, die Materialien für meinen Janker:
1000 g Schafwolle 2-fädig natur in hellbraun und 100 g Schafwolle 2-fädig gefärbt in beere 1
sowie 7 schöne Trachtenknöpfe


Ich werde jetzt gleich anfangen mit Wolle wickeln und der Maschenprobe! Und dann meine persönliche Anleitung austüfteln und mit dem Rückenteil anfangen.

Ist das aufregend, das wird wirklich das erste richtige Oberteil, das ich stricke! Und hoffentlich auch beende!


Samstag, 3. Januar 2015

"Saubere" Kleidung

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum wir vor Weihnachten nach Augsburg gefahren sind. Dort ist nämlich "manomama" beheimatet, und da mein Freund eh eine neue Jeans brauchte, haben wir dort den Fabrikverkauf besucht.


Ich finde das Konzept von "manomama" wahnsinnig toll. Infos dazu sind auf der Homepage nachzulesen. Es ist wirklich respektabel, was die Gründerin Sina Trinkwalder auf die Beine gestellt hat. Und die Klamotten sehen wirklich schön aus.

Das Motto von Sina Trinkwalder: „Wir können die Welt nicht verändern, aber jeden Tag ein bisschen besser machen.“ Deshalb manomama.

Der Fabrikverkauf ist etwas anders, als man sich das vielleicht vorstellt. Es ist gar kein richtiger Fabrikverkauf, sondern man kommt ins normale Lager, in dem chaotische Lagerhaltung herrscht. Man sagt dem Mitarbeiter dann, was man möchte und in welcher Größe, woraufhin er dann im Computer nachschaut, welches Lagerkennzeichen das verlangte Stück hat, und sucht es einem heraus. In einer Ecke hinter einem Paravent kann man es dann anprobieren.
Also man muss schon genau wissen, was man will, und sollte das Sortiment kennen :-)
"Shoppen" im eigentlichen Sinn ist das nicht.
Für meinen Freund war das jedoch ideal, da er Klamotten kaufen hasst. Die gewünschte Jeans hat auf Anhieb gepasst - gekauft und fertig. Ein Langzeitfazit zur Hose kann ich natürlich noch nicht geben, aber sie wirkt sehr stabil und strapazierfähig und ist wirklich sehr sauber verarbeitet. Für mich gab es einen schlichten schwarzen Baumwollpulli.

Auf dem Weg zum Lager geht man übrigens durch einen großen Produktionsraum, in dem viele Näherinnen arbeiten oder auch gebügelt wird. Auch an riiiiiieeesigen Stoffballen kommt man vorbei. Wirklich interessant. Und die Mitarbeiter waren alle sehr freundlich.

Am Abend des Tages, an dem wir in Augsburg waren, haben wir zufällig eine TV-Reportage über Kleidungsproduktion und Färbung von Stoffen in Bangladesh gesehen. Was dort passiert, ist wirklich unsäglich. Abgesehen von Kinderarbeit werden die Farben und Chemikalien einfach in die Flüsse geleitet, welche anderen Menschen Wasser zum Trinken und Waschen bieten. Umweltschutz ist dort ein Fremdwort.

Umso besser finde ich Konzepte wie manomama. Hut ab! Es geht also auch anders. Und der Preis von rund 80 Euro für eine Jeans made in Germany, für die nicht Mensch und Umwelt leiden mussten, ist echt ok. Da sind andere Markenjeans oft sogar teurer.
Übrigens: die Hose von manomama roch nach nichts, als sie neu war. Oft stinken neue Klamotten ja regelrecht.

Donnerstag, 1. Januar 2015

Neujahr


Mit diesen Impressionen unseres winterlichen Neujahrsspaziergangs wünsche ich allen ein frohes, glückliches und gesundes neues Jahr!


Und auch meine Stricknadeln sind nicht leer: vor ein paar Tagen hat mein Freund sich eine ganz schlichte Rippenmütze gewünscht, daher habe ich den "Wasatch Backcountry Hat" von Christy Wall aus Lang Yarns Merino 120 in den Farben 34.0005 und 34.0339 gestrickt.


Und neue Socken habe ich begonnen, aus dem Chilli-Knäuel der Opal Kollektion Sweet² & Spicy². Ich finde die Farben sooo schön, und sie erinnern mich eigentlich gar nicht an eine Chilischote, denn es ist kein wirkliches Rot, sondern mehr ein koralliges Pink in verschiedenen Schattierungen und dazu ein schönes Hellbraun. (Aber bei der tollen Eistüten-Färbung habe ich auch schon nicht verstanden, was die Farbe mit einer Eistüte zu tun hat...) Egal, Hauptsache, tolle Farben! Und das sind sie allemal! Sehr lange habe ich überlegt, welches Muster ich mit der Chilli-Wolle stricken soll. Ich wollte was, das perfekt passt. Und ich denke, das ist mir mit dem Aranmuster gelungen... ich bin begeistert. Und es macht sooo viel Spaß! Leider war ein Knoten im Garn, aber den habe ich eliminiert und den Farbrapport wiederhergestellt.