Donnerstag, 31. Dezember 2015

"Brot und Salz" zum Einzug

Unsere Silvester-Gastgeber sind erst vor einigen Tagen in ihr renoviertes Haus gezogen, daher habe ich gestern noch Grissini gebacken, die als Brot, hübsch verpackt zusammen mit Salz und einem schönen Geschirrtuch, als Einzugsgeschenk dienen sollen.


Das Rezept, gefunden beim Senioren-Ratgeber (hier frei zugänglich), habe ich ein bisschen abgewandelt, indem ich einen Teil des Mehls durch doppelgriffigen Weizendunst ("Spätzlemehl") ersetzt habe. Außerdem habe ich Trockenhefe genommen.

Die Grissini schmecken wirklich superlecker!


Sonntag, 6. Dezember 2015

Geplantes Näh-Projekt: Zwei-Lagen-Rock

Da es ja mit dem Stricken nur mehr sehr langsam geht bei mir und ich mir wegen meiner Hand nur noch einen kleinen Bruchteil dessen zu stricken traue, was ich einst geschafft habe, habe ich mir vorgenommen, mehr zu nähen.

So habe ich mir von lillesol & pelle das e-book für den "lillesol women no. 9 Zwei-Lagen-Rock" gekauft. Da ich zwar grundsätzlich nähen kann, aber noch nie wirklich ein Kleidungsstück genäht habe, soll es für den Anfang ein einfacher Schnitt sein.


Für den Rock habe ich mir schöne Biostoffe ausgesucht. Die Stoffe sind von "Das Blaue Tuch", die Blümchenspitze habe ich von Siebenblau.
Stoffe könnten mich genauso süchtig machen wie Wolle!! :-)


Für den Oberrock wird es ein beige-brauner Baumwoll-Fischgrat, und für den Unterrock ein weißgrundiger Baumwoll-Popeline mit hellblau-braunen Blümen drauf. Darunter soll eine Blümchenspitze hervorspitzen:

Freitag, 23. Oktober 2015

Herbsteintopf à la Ingrid

Etwas Gekochtes habe ich auch schon lange nicht mehr gepostet. Es wird also mal wieder Zeit!

Bei Ingrid (Strickpraxis) habe ich die Tage ein interessant und lecker klingendes Rezept entdeckt: einen herbstlichen Eintopf. Kürbisse habe ich ja heuer genug geerntet, und ich hatte eh noch bereits geschnittene Stücke vom letzten Kochen übrig, weil der Kürbis recht groß war. Paprika habe ich ebenso aus eigener Ernte, und das restliche Gemüse wurde auf dem Markt gekauft. Gewogen habe ich die Zutaten nicht, aber es war definitiv weniger Rosenkohl, dafür aber Kürbis und (statt oder) eine Süßkartoffel. Statt Stangensellerie habe ich einen großen Bund Schnittsellerie verwendet, da der auch im Garten wächst. Schnittsellerie gibt ein sehr feines Sellerie-Aroma, man verwendet hier die Blätter.
Ich habe auch keine Kokosmilch reingegeben, da ich nur noch große Dosen hatte, und mit der angebrochenen Dose in den nächsten Tagen nichts anfangen könnte. Daher nur einen guten Schuss Rahm. Der Eintopf war aber eh süß genug, da musste die Kokosmilch gar nicht sein. Ach ja, und weil ich ja keine Rosinen mag, habe ich stattdessen Cranberries genommen.

Der Eintopf war wirklich sehr lecker! Mal ganz was anderes. Meine riesige 28 cm-Bräterpfanne war fast voll, das Rezept ergibt einige Portionen. Aber aufgewärmt schmecken Eintöpfe ja meist nochmal so gut, bestimmt auch dieser hier!


Mein Foto ist leider nicht so schön wie die von Ingrid, aber abends ist das Licht halt auch nicht mehr so toll, daher mache ich mir da auch gar keine so große Mühe.

Mittwoch, 30. September 2015

Wanderung zum Kranzhorn, 1367 m

Bei frischen 1,5 °C und Sonnenschein sind wir um kurz nach 8 Uhr heute morgen im Trockenbachtal, oberhalb von Erl in Tirol, gestartet. Ca. 1,5 Stunden später waren wir dann auf dem Gipfel. Die bayerisch-österreichische Grenze verläuft direkt über den Gipfel, weswegen es auch zwei Gipfelkreuze gibt: ein bayerisches und ein tirolerisches. Wir hatten ein super Wetter und eine tolle Aussicht!

Holzmann, im Hintergrund der  Heuberg

Steintier :-)

Kranzhornhütte
Gipfel: Kranzhorn, 1367 m, links das tirolerische, rechts das bayerische Kreuz

Blick zum Wendelsteinmassiv

Inntal Richtung Norden mit Flintsbach und Brannenburg

Richtung Wendelstein

Inntal Richtung Süden mit Oberaudorf

Kranzhornhütte

Bubenaualm

Das Ergebnis des GPS-Loggers

Wanderung auf den Seeberg, 1538 m

Schon vor gut zwei Wochen, am 13.09.2015, haben wir bei schönem Spätsommerwetter eine Wanderung auf den Seeberg bei Bayrischzell unternommen.
Der Weg war auf der ganzen Strecke sehr abwechslungsreich, nur der Weg durch das Ursprungtal zurück zum Parkplatz hat sich etwas gezogen und war recht fad.
Knapp 28000 Schritte hat mein Schrittzähler bei der Tour gezählt!

Hier ein paar Impressionen:

Aufstieg: Blick zum Wendelstein

Der Weg war ziemlich idyllisch

Bizarre Bäume

Weg durch die Almenlandschaft

Blick vom Gipfel Richtung Breitenstein und Wendelstein

Gipfelkreuz: Seeberg, 1538 m, im Hintergrund der Wendelstein

Aussicht auf Bayrischzell und Richtung Sudelfeld

Sonntag, 23. August 2015

Ganz viel Garten

Zeit wird's mal wieder für ein Lebenszeichen!
Mit meinem Vorsatz, jetzt wieder jeden Sonntag über den Fortschritt meines Jankers zu berichten, ist es bislang nicht weit her... aber das ist hauptsächlich dem geschuldet, dass seit meinem letzten Post auch nicht wirklich ein Fortschritt zu verzeichnen ist. Einen ca. 10 cm breiten Streifen der Kapuze habe ich seither geschafft.

Erstens komme ich momentan eigentlich überhaupt nicht zum Stricken, es gibt soviel anderes zu tun, der Garten und das tägliche Gießen brauchen sehr viel von meiner Freizeit.
Und außerdem merke ich auch, dass es meinem Handgelenk nicht guttun würde, wenn ich mehr stricke. So nadle ich ab und zu mal ein, zwei Reihen, das geht. Auch wenn ich den Janker natürlich gerne schneller fertig hätte.... aber so ist es nun mal. Ob ich wohl je wieder in dem Ausmaß stricken kann wie früher?!?

Da es handarbeitstechnisch also nichts zu zeigen gibt, habe ich heute mal ein bisschen im Garten fotografiert, so gibt es heute mal etwas von meiner Ernte zu sehen.

Beginnen tu ich mit den Kürbissen. Drei Pflanzen hatte ich, 2 Hokkaido und 1 Butternut. Gezogen habe ich sie aus Samen, welche ich aus gekauften Kürbissen gewonnen habe (Hokkaido vom Bio-Gärnter bei uns im Dorf, Butternut aus dem Bioladen).

Eine Pflanze habe ich mittlerweile entsorgt, sie hatte nicht den idealen Standort, war sehr stark von Mehltau befallen und wuchs auch nicht mehr weiter. Diese Pflanze hat aber bereits sehr früh einen wunderschönen Kürbis produziert. Es blieb auch der einzige. Diesen habe ich nun geerntet und die Pflanze dann entsorgt. Knapp 1600 g bringt er auf die Waage!

Die beiden anderen Kürbispflanzen wachsen neben dem Misthaufen auf reinem Mist. Links der Butternut, rechts der Hokkaido. Sie breiten sich ziemlich aus, und hier ist der Standort genau richtig. Warm und geschützt. Am Butternut hängen 4 größere Früchte, am Hokkaido 2 reife und noch 3 weitere reifende.
Hier wachsen meine Kürbisse

Hokkaido

Hokkaido

Butternut

Und dann habe ich heuer noch ein neues Kraut entdeckt: Schnittsellerie. Er bildet keine Knollen und keine dicken Stangen, sondern man verwendet einfach nur das Kraut. Dieses schmeckt einfach wundervoll und gibt Gerichten ein ganz feines Sellerie-Aroma. Für die kalte Jahreszeit habe ich auch schon ganz viel davon eingefroren. Das wird jetzt jedes Jahr angebaut!


Und hier noch meine heutige Tomatenernte. Es sind alle Sorten dabei, die ich heuer angebaut habe: St. Pierre (Fleischtomate), Paulinchen (gelbe Buschtomate), Rotkäppchen (rote Buschtomate) und Extra Öhrli (Salattomate). Von Extra Öhrli bin ich etwas enttäuscht, sie bringt nur lauter minikleine Früchte hervor, obwohl es keine Cocktailtomate ist!


Paprika (Frühzauber) und Auberginen (de Barbentane) wachsen auch gut, aber hier gab es noch keine Ernte.


Sonntag, 7. Juni 2015

Projekt Kapuzenjanker - Teil IX

Jetzt fange ich wieder an mit meinen sonntäglichen Berichten über die Fortschritte meines Jankers.
Inzwischen ist der Rumpf fertig, die Blenden sind angestrickt, die Knöpfe angenäht und Rücken- und Vorderteile zusammengenäht.



Als nächstes kommt die Kapuze. Damit habe ich auch schon angefangen, aber man sieht noch nicht viel. Bislang ist es ein 72 cm breiter und ca. 3 cm hoher Streifen. Sie wird in zwei Teile extra gestrickt und dann angenäht. Laut Frau Höfer ist dies der bewährteste Kapuzenschnitt, zu dem sie immer wieder zurückgekehrt ist, nachdem sie viele andere ausprobiert hat.


Samstag, 6. Juni 2015

Jahrgangswolle

In meiner strickfreien Zeit habe ich mir ganz besondere Wolle gegönnt. Jahrgangswolle sozusagen, von der Schur 2014. Es handelt sich dabei um "heb merino fine", eine limitierte Qualität von Rosy Green Wool, bestehend aus 80 % Merino und 20 % der seltenen Schafrasse Hebridean. Gleichzeitig trägt man mit dem Kauf dazu bei, diese seltene Rasse zu schützen und zu erhalten.
Wie alle Garne von Rosy Green Wool ist die Wolle ökologisch und tierfreundlich produziert sowie GOTS-zertifiziert.



Die Wolle ist wunderschön, und ich freue mich schon aufs Verstricken. Es soll ein Wanderling daraus entstehen, falls ich es mir nicht nochmal anders überlege...
Gekauft habe ich die Stränge beim recht neuen Online-Shop "strickfairliebt" von Melanie Michels. Sie bietet in ihrem Shop nachhaltig produzierte Garne an, es ist alles sehr liebevoll gestaltet. Fairliebt eben. Die Wolle war auch total schön verpackt, und als Zugabe gab es einen süßen Filzvogel-Schlüsselanhänger.




Wieder da

Heute melde ich mich wieder zurück. Nachdem ich nun ein paar Monate nicht stricken konnte (und mich auch nicht getraut habe, es zu probieren), hatte ich auch keine rechte Lust zu bloggen. Das soll sich jetzt wieder ändern.
Meinen Händen geht es nun wieder ziemlich gut. Was ich im Endeffekt hatte, weiß ich nicht ganz so genau, denn einen wirklich guten Arzt auf dem Gebiet zu finden, ist auch schwer. Wahrscheinlich war es eine Tendovaginitis de Quervain, also eine Sehnenscheidenentzündung der Daumensehnen im ersten Strecksehnenfach, zeitweise sogar beidseitig. Ich habe diverse Bandagen getragen, Salbenverbände gemacht, ein paar Tage lang hochdosiert Ibuprofen geschluckt, nicht mehr gestrickt, mir sowohl daheim als auch in der Arbeit eine ergonomische Computermaus zugelegt. Nichts half so richtig. Mal war es besser, mal schlechter. Die Art und die Stelle der Schmerzen haben auch variiert im Laufe der Monate. Mittlerweile hat es quasi von selbst aufgehört, ich habe in den letzten Wochen nicht mehr viel drauf geachtet.

Mit dem Stricken habe ich jedoch erst vor ein paar Tagen wieder angefangen. Ich wollte es einfach mal austesten, ob es wieder geht, und bis jetzt hat sich mein Zustand dadurch nicht verschlechtert. Hoffentlich bleibt das so.

Das Stricken hat mir sehr gefehlt in den letzten Monaten. Außerdem wuchs der Wunsch, meinen Janker fertigzustricken. Mit dem habe ich auch weitergemacht in den letzten Tagen. Aber dazu in einem folgenden Post mehr.

Ich habe schon den nächsten Plan für einen Janker: Vor kurzem waren wir auf einer Geburstagsfeier eingeladen, und dort hatte ein anderer Gast eine Jacke des Labels "Almgwand" an. Die gefiel mir supergut, und in der Art möchte ich mir auch mal eine stricken. Tascheneingriff und die Knopfleisten waren mit Schlingenstich verziert, und die Bündchen sowie die Kapuze mit Schrägband in Vichy-Karo eingefasst. Wunderschön! Ich habe die Jacke mal bei Google gesucht, damit ich sie zeigen kann. Es ist das Modell "Ulster" von Almgwand, vermutlich exklusiv für SportScheck, da ich sie sonst nirgends finden kann.

Strickjacke "Ulster" von Almgwand, gesehen bei SportScheck


Sonntag, 12. April 2015

Zwischenmeldung

In letzter Zeit habe ich mich hier rar gemacht. Der Grund dafür ist, dass sich mein Handgelenk zurückgemeldet hat, schlimmer als zuvor. Ich kann weder stricken noch klicken.
Daher gibt es hier auch nichts Neues, und auch der Janker muss wieder mal pausieren.
Kommende Woche habe ich erst einmal einen Termin beim Orthopäden, mal sehen, was dabei rauskommt. Ich hoffe, nichts allzu Schlimmes.


Sonntag, 29. März 2015

Projekt Kapuzenjanker - Teil VIII

Mein heutiges Sonntags-Update zum aktuellen Zwischenstand meines Jankers. Ein bisschen was ist schon wieder drangewachsen:


Der Janker-Abend bei Martina Höfer war supertoll! So lehrreich und lustig, sie hat so viele kleine, aber feine und wichtige Tricks und Kniffe verraten, wie man selber so einen wunderschönen Janker hinbekommt, wie man ihn dort kaufen oder fertigen lassen kann. Ich war hin und weg und bin so froh, dort gewesen zu sein. Ein bisschen was habe ich bei meinem Janker nun schon "falsch" (bzw. anders) gemacht, weil ich es nicht besser wusste, aber weitergestrickt wird jetzt so, wie ich es dort gelernt habe.
Und ich weiß jetzt auch, wie man eine Kapuze passgenau strickt. Die kommt nämlich als Nächstes, wenn das rechte Vorderteil fertig ist und Vorder- und Rückenteile zusammengenäht sind. (Das ist dann besonders spannend, denn dann kann ich den Janker das erste Mal - als Weste - anprobieren.) Die Ärmel werde ich dann zum Schluss stricken.


Palmsonntag

Dieses Jahr blühen die Palmkätzchen besonders schön und zahlreich. Im Baum summt und surrt es nur so, Bienen und auch die ersten Schmetterlinge finden hier Nahrung. Die Aufnahmen sind von gestern, heute ist das Wetter leider nicht mehr so traumhaft schön...



Sonntag, 22. März 2015

Projekt Kapuzenjanker - Teil VII

So langsam lässt meine Hand mich inzwischen wieder ein bisschen stricken, zumindest zeitweise. Ich muss dann halt immer rechtzeitig aufhören - auch wenn das schwerfällt.
Das rechte Vorderteil ist in den vergangenen Tagen einige Zentimeter gewachsen. Ich freu mich, und hoffe, dass ich nun wieder regelmäßig die wöchentlichen Fortschritte posten kann. Fast sechs Wochen ohne Stricken hat mich ziemlich zurückgeworfen, noch dazu, da ich in dieser Zeit auch noch die Grippe hatte und, zumindest als ich schon wieder etwas auf dem Weg der Besserung war, locker ganz viel hätte stricken können... aber naja!


Und übermorgen gehe ich zu einem Janker-Strickabend, an dem Martina Höfer, die Inhaberin von der Schafwollspinnerei Höfer (wo ich meine Wolle für den Janker gekauft habe), Tipps und Tricks zum Jankerstricken verrät. Ich bin sehr gespannt und freu mich darauf!

Jetzt wickle ich noch ein bisschen Wolle, das Knäuel oben im Bild ist nämlich das letzte gewickelte ;-)


Samstag, 7. März 2015

Jetzt geht's los!

Nachdem ich meinen sehr langwierigen und schweren Infekt (oder war's doch die Influenza?) nun fast überwunden habe, will ich endlich in das Nutzgartenjahr starten und das Gemüse säen.
Vorbereitet ist alles:


Später folgen dann noch verschiedene Kräuter und Schnittsellerie.


Sonntag, 15. Februar 2015

Pitaya

Heute gibt es kein neues Janker-Foto. Da ich meine Sehnenscheidenentzündung auskurieren muss, habe ich nun schon seit eineinhalb Wochen keine einzige Masche mehr gestrickt. Es fehlt mir, aber was will man machen..? Ich hoffe, dass es bald wieder geht!

Dafür ist vor ein paar Tagen ein kleines Früchtchen aus der Schönfärberei bei mir eingezogen, nämlich ein Drachenfrüchtchen, ein Strang namens Pitaya. Die Färbung gab es schon öfter und hat mir immer wahnsinnig gut gefallen. Jetzt gab es sie wieder, und ich habe gleich zugeschlagen!

Schönfärberei SoWo 5979 Pitaya



Sonntag, 8. Februar 2015

Projekt Kapuzenjanker - Teil VI

Mein Handgelenk hat sich wieder gemeldet... also gerät die Arbeit an meinem Janker zur Zeit wieder ins Stocken. Anfang der Woche habe ich es beim rechten Vorderteil immerhin noch soweit geschafft, sogar die Tasche habe ich schon angenäht:



Sonntag, 1. Februar 2015

Walk-Handstulpen

Zur Abwechslung zeige ich mal wieder was Genähtes. Handstulpen oder Pulswärmer liebe ich ja. Ich habe oft kalte Hände, und gerade im Büro erweisen sich diese Accessoires als sehr nützlich, da ich es einfach gerne warm um meine Handgelenke mag.
Schon seit ein paar Jahren habe ich genähte Stulpen aus Wollstoff, die ich hier damals gepostet habe. Diese mag ich sehr sehr gerne, fast lieber als gestrickte, weil sie einfach dichter und fester sind und nicht so leicht ausleiern. Auf diversen (Christkindl-)Märkten habe ich auch oft genähte Stulpen gesehen (und auch schon mal gekauft), aber dann dachte ich mir: das kann ich selbst auch. Vorteil ist, dass man sie wirklich maßgeschneidert machen kann (manche sollen ja eng anliegen und sind eher für unter die Ärmel, manche sollen etwas weiter sein und sollen über den Ärmeln getragen werden). Zweiter Vorteil ist, dass man sich den Stoff selber aussuchen kann. Ich habe den Schwerpunkt jetzt weniger auf Farbe oder Design gelegt, denn ich wollte was Schlichtes, das überall dazu passt. Für mich war hier auch die Herkunft der Wolle wichtig, und so habe ich einen leichten Wollwalk bei Frankengarn bestellt. Die Wolle stammt aus Süddeutschland. Der leichte Wollwalk gleicht eher einem Strickstoff und ist nicht so stark verfilzt, ich habe mich hier nicht getraut, die Kanten offen stehen zu lassen, sondern habe sie versäubert und umgenäht. Macht aber gar nichts.
Den Schnitt habe ich hier gefunden, und obenauf habe ich noch eine kleine Biese genäht.

Die Stulpen waren ruckzuck fertig und sind sehr angenehm zu tragen. Ich mag Wollwalk sehr gerne und werde bestimmt auch mal was Größeres daraus nähen...



Wundervolle Wunderwolle

Vor ein paar Tagen durfte ich mein Päckli aus der Schweiz entgegennehmen. Darin enthalten waren drei wunderschöne Stränge Wunderwolle. Alle drei Sockenwolle, einer schöner als der andere. Jetzt lasse ich Bilder sprechen...


... und nochmal einzeln:




Projekt Kapuzenjanker - Teil V


So sieht's momentan aus. Das linke Vorderteil ist jetzt fertig (zwischendurch musste ich ein Stück wieder auftrennen, weil ich mich verrechnet hatte), und gestern habe ich die Tasche gestrickt und mit dem rechten Vorderteil begonnen.


Sonntag, 25. Januar 2015

Projekt Kapuzenjanker - Teil IV

Vergangene Woche hat sich nicht sehr viel getan, da ich wegen meiner schmerzenden Hand ein paar Tage pausiert habe. Dafür geht's meiner Hand jetzt wieder gut, und sobald ich wieder was merke, mache ich Pause. Immerhin bin ich beim linken Vorderteil nun schon fast am Armausschnitt. Und dieser Sonntag hat ja noch ein paar Stunden :-) so ein Wintersport-TV-Sonntag eignet sich sowieso ganz hervorragend zum Stricken!