Montag, 14. Mai 2012

Brot aus dem Brotbackautomaten/Bread baked in the bread machine

Meinen Brotbackautomaten (kurz BBA), den Unold Backmeister Extra, habe ich nun schon seit 2 Jahren und finde ihn immer noch toll und benutze ihn regelmäßig.

Auch wenn es bestimmt Leute gibt, die gegen Brot aus dem BBA sind, ich persönlich finde so eine Maschine sehr praktisch, und das Ergebnis ist meist mehr als passabel. Wenn ich viel mehr Zeit hätte, würde ich mein Brot vielleicht auch herkömmlich backen, noch toller wäre natürlich ein richter Holzofen, aber wer hat das schon. Wer wie ich Vollzeit berufstätig ist und eh schon gerne viel mehr machen und selber machen würde, als man das zeitlich schaffen kann, weiß so einen Automaten zu schätzen. Denn das, worum es mir beim Brot selbst Backen geht, ist genau dasselbe: ich weiß, was in dem Brot drin ist, ich kann die Brote so backen, wie ich das gerne möchte, und Spaß macht es auch, wenn man sieht, wie ein Brot gelingt und dann auch noch schmeckt.

Ich backe hauptsächlich 100 %ige Vollkornbrote. Die sind beim Bäcker nicht so leicht zu bekommen, und wenn, sind sie immer gleich so grob und vor allem sehr teuer. Außerdem weiß man ja doch nie, ob wirklich 100 % Vollkornmehle verarbeitet sind, ich habe so manches Mal das Gefühl, dass Verkäuferinnen beim Bäcker den Unterschied zwischen Vollkorn und Mehrkorn nicht wirklich kennen.
Zuhause kann ich mir sicher sein, dass ich wirklich ein Vollkornbrot bekomme. Anfangs habe ich meistens mit Backmischungen gebacken, habe aber auch da auf die Inhaltsstoffe geachtet. Mittlerweile backe ich fast nur noch selbst und möchte das in Zukunft auch noch ausweiten, mal eigene Rezepte ausprobieren usw.
Deswegen wird es hier auf meinem Blog auch immer mal wieder Berichte über gebackene Brote geben.

Kürzlich habe ich mir folgendes Buch gekauft: "Brot aus dem Brotbackautomaten" von Mirjam Beile, erschienen im Ulmer Verlag.


Das Buch ist wirklich toll. Neben vielen Rezepten stehen vor allem auch viele Grundlagen über Zutaten zum Brotbacken drin, die ja wichtig sind, wenn ich mal meine eigenen Ideen verwirklichen will.

Aber auch in der Bedienungsanleitung zu meinem BBA stehen sehr viele tolle Rezepte drin. Man kann sie hier unter "Downloads" herunterladen, die Rezepte beginnen bei Seite 19.

Heute habe ich 2 Brote daraus gebacken. Ich schneide meine Brote nach dem Erkalten immer mit der Maschine auf und friere sie dann portionsweise, d. h. immer so 3 - 4 Scheiben, ein. Das ist wunderbar, und so habe ich immer frisches Brot. Nun ist der Gefrierschrank also wieder voll ;-)

Vollkornbrot (Unold Anleitung S. 23; meine individuellen Abweichungen sind kursiv)

500 mL Wasser
35 g Margarine
1 1/2 TL Salz
1 1/2 TL Zucker (Bio-Rohrohrzucker)
380 g Mehl Type 1050 (alnatura Dinkelmehl Type 1050)
380 g Weizenvollkornmehl (Edeka Bio)
1 P. Trockenhefe (alnatura)
etwas alnatura Brotgewürz

Das Brot ist recht einfach, ohne viel Firlefanz und schmeckt lecker. Hätte vielleicht noch etwas mehr Würze vertragen. Und so sieht das Brot aus:

 


Dinkelbrot (Unold Anleitung S. 22; bei mir Dinkel-Kürbis-Brot)

500 mL Buttermilch
2 EL steirisches Kürbiskernöl
280 g Dinkelvollkornmehl
230 g Roggenvollkornmehl
180 g Dinkelschrot (Dinkelvollkornmehl)
100 g Kürbiskerne
1 1/2 TL Salz
1 1/2 TL Zucker (Bio-Rohrohrzucker)
1 P. Trockensauerteig (75 g Seitenbacher Natur-Sauerteig)
1 P. Trockenhefe (alnatura)


1 Kommentar:

berghex21 hat gesagt…

Mmmmmhhh. Das sieht ja richtig lecker aus!!! Da kriegt man gleich Hunger!!